Eine kleine Geschichte zur MPU – Wie die Idee entstand und welchen Wert sie heute einnimmt

Wie entstand die Idee der Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU)?

Die Ursprungsidee stammt aus Amerika und war einst als Begutachtungs- und Eignungsprüfung für angehende Lokführer gedacht. Im Jahr 1904 fuhr in New-York bereits die erste funktionstaugliche U-Bahn, jedoch ließ die Ausbildung der Lokführer zu wünschen übrig und es ereigneten sich viele schwerwiegende Unfälle. Nach Einführung der Eignungsprüfung reduzierten sich die Unfälle um ein Vielfaches.

Wann wurde die MPU in Deutschland eingeführt?

In etwa 40 Jahre nach der amerikanischen Einführung und knapp nach Kriegsende, kam die Eignungsprüfung im deutschen Bundesministerium für Verkehr zur Ansprache. Die Kriegsveteranen benötigten dringend ein Gefährt, waren zum Teil durch die Kriegsverletzungen schwer beeinträchtigt. Das gutachterliche Verfahren sollte Abhilfe schaffen und offenlegen, wer tatsächlich in der Lage ist, ein Fahrzeug zu bedienen. Krankheiten wie Herzrhythmusstörungen, ein erhöhter Blutdruck oder Epilepsie führten zum Ausschluss. Ebenso alkoholkranke Personen und Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen. Im Jahr 1945 wurde die MPU eingeführt und bis heute umgesetzt. Die Regelungen wurden stets angepasst, verschärft und strengeren Auflagen unterzogen. Die Unfallquote konnte durch die Einführung der MPU stark gesenkt werden. Während der 60er und 70er Jahre wurde die MPU auch als sogenannter “Idiotentest” bezeichnet, denn nicht nur Verkehrssünder und stark beeinträchtigte Autofahrer wurden zum Test gebeten. Wer seine theoretische Prüfung nicht bestand, musste die MPU ablegen. In den 90er Jahren folgte eine Abänderung der Richtlinien. Da viele Kerninhalte der damaligen Ausführung nicht eindeutig waren, wurden die einzelnen Unterpunkte genau definiert. Es wurde eine Begutachtungsrichtlinie eingeführt, die genau vorgibt, welche kognitiven und physischen Fähigkeiten eine Person erfüllen muss, um im Besitz eines Führerscheins zu sein. Das Verfahren Unterlag der MPU Beratung und Vorbereitung. Im jeweiligen Kapitel der Richtlinienordnung wird der Umgang mit Alkohol- und Drogen gesondert geregelt. Ab dem Jahr 2005 kamen als Neuerung die Begutachtungskriterien zum Paket der Richtlinienordnung hinzu. Diese stellen ein Hilfsmittel dar und helfen dem Gutachter dabei, die Fahrtauglichkeit ordnungsgemäß zu überprüfen. Wichtig ist es der Bundesregierung gewesen, eine Neutralität der Begutachtungsstellen herzustellen und eine objektive Sichtweise zu erzeugen. Im Einzelnen wurde Beratung und Therapieeinheit von der MPU-Diagnose abgespalten. Seit dieser neuen Regelung wird die Trennung in allen Aufsichtsbehörden angewandt. Eine weitere Überarbeitung der einzelnen Kriterien wurde im Jahr 2013 vorgenommen und auch in Zukunft wird das Bundesministerium die MPU weiter durchführen und stetig verbessern.

Heutzutage bewertet man die MPU als erfolgreiche Maßnahme zur Überprüfung der Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr für Männer und Frauen. Viele Befürworter sehen Vorteile, die sich aus der gutachterlichen Bewertung ergeben, denn der Verkehrssünder, Betrunkene oder Drogenkonsument kann sich innerhalb der MPU auf therapeutische Unterstützung verlassen. Wer Hilfe benötigt, der kann Hilfe in Anspruch nehmen, eine Therapie beginnen, neue Ziele verfolgen und sich über das Geschehene bewusstwerden. Es ist durchaus ratsam, sich auf eine MPU vorzubereiten. Die Praxis der Beratung und Vorbereitung hat sich bewährt gemacht. Wer sich professionelle Unterstützung holt, der kann die MPU bestehen und in Zukunft sicherer auf der Straße unterwegs sein.

Wie sich die Marijuana Industrie über die Jahre entwickelt hat

Die legale Marijuana Industrie ist in den letzten 10 Jahren sehr aufgeblüht. Früher handelte es sich noch um ein Tabuthema und der Gesetzgeber hatte dies unter den Teppich gekehrt. In der heutigen Zeit allerdings handelt es sich um eine sehr lebhafte Branche. Wird die Rechtslandschaft heute betrachtet, ist Freizeitmarijuana in Kanada erlaubt, medizinisches Marijuana in Mexiko erlaubt und viele US-Bundesstaaten verabschiedeten die Gesetze für die legale Nutzung von medizinischem Marijuana. In der Zwischenzeit konnte sich Marijuana somit zu einem sehr großen Geschäft entwickeln.

Was ist für die Entwicklung zu beachten?

Der Cannabisumsatz weltweit konnte sich deutlich erhöhen und bis 2022 wurde sogar eine Verdoppelung prognostiziert. Aktiv fließt auch Geld in die Branche, was an dem schnellen Anstieg von den Aktienkursen der Marijuana-Aktien liegt. Der kanadische Markt wurde im Oktober 2018 für den Freizeitkonsum Erwachsener geöffnet und damit gibt es auch verbesserte Chancen für die Legalität in weiteren Ländern. Von den Vereinten Nationen wird geschätzt, dass jedes Jahr etwa 150 Milliarden US-Dollar dafür ausgegeben werden. Für die Einzelhändler, Verarbeiter und Anbaubetriebe soll es sich daher um eine massive Marktchance handeln. Cannabis bietet bereits eine lange Geschichte von dem medizinischen, industriellen und Freizeit-Konsum. In Form von Hanf wurde Cannabis in China schon um etwa 10.000 vor Christus für die Herstellung von Seilen genutzt. Hanf wird auch heute für die Herstellung von Kleidung, Papier und Segeln genutzt. Für die Kolonialwirtschaft war industrieller Hanf sehr wichtig. Im Nahen Osten wird die gereinigte Form von Cannabis schon seit mindestens 80 nach Christus geraucht und bei dem Konsum in Form vom Vaporizen Indien gibt es ebenfalls eine lange Geschichte. Ein Marijuana-Getränk war ein Grundnahrungsmittel für die Sikh-Krieger und auch heute wird dies noch in Indien häufig konsumiert. Gut dokumentiert sind auch die medizinischen Anwendungen. Es sind bei Cannabis über 100 Chemikalien enthalten, die als Cannabinoide benannt werden. Mit dem natürlichen Endocannabinoidsystem von dem Menschen können diese Cannabinoide interagieren. Das biologische natürliche System hilft dem Körper, dass kognitive und physiologische Funktionen gesteuert werden. Mit dazu gehören Stimmung, Schmerz und Appetit.

 

Wichtige Informationen für die Entwicklung von Marijuana

Die Amerikaner wurden im späten 19. Und frühen 20. Jahrhundert durch die weit verbreitete Opiumepidemie zunehmend besorgt bezüglich der bewusstseinsveränderten Medikamente. Der Konsum wurde unter die Lupe genommen, denn der Gebrauch als Medizin hatte gerade bei Magen-Darm-Problemen sehr zugenommen. Von Einzelstaaten wurde befürchtet, dass der Konsum zu der Opiatepidemie führen kann und so wurde Marijuana im Jahr 1937 landesweit illegal. Im Jahr 1970 wurde Marijuana die kontrollierte Substanz nach Schedule 1 und damit wurde die moderne Ära von dem Verbot geschaffen. Trotz der Verträge und Gesetze nimmt die Dynamik für die Legalisierung immer weiter zu. Nicht nur der medizinische Gebrauch wird betrachtet, sondern auch der Freizeitgebrauch durch die Erwachsenen. Kalifornien hatte 1996 Gesetze verabschiedet, welche die medizinische Nutzung erlaubten. Weitere Staaten sind dem Beispiel gefolgt und CBD wurde legalisiert. Die Substanz bleibt auf Bundesebene noch illegal und der Markt wird durch Bundesgesetze noch behindert. Für medizinisches Marijuana ist Kanada heute nationaler Markt seit Einführung von dem Lizenzsystem 2014. Bei der Legalisierung gibt es in Deutschland eine wachsende Dynamik und für medizinisches Marijuana werde nimmer mehr Länder die Tür öffnen.

Vergleich – Surround Systeme früher und heute

Surround Systeme gehören im Zeitalter von portablen Bluetooth-Boxen nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil, der Surround-Sound hat sich stetig weiterentwickelt und ist heute in den eigenen vier Wänden sehr gefragt. Doch wie hat sich der Surround-Sound überhaupt etabliert und welche Technik wird heute, im Vergleich zu früher, genutzt? Diese und weitere Fragen werden nachfolgend beantwortet.

Surround-Sound und Surround-Systeme der älteren Generation

Surround-Sound wird laut https://surround-system.net/ heutzutage mit Dolby Surround gleichgesetzt und häufig als Raumklang bezeichnet. Der Raumklang, wie wir ihn in der Moderne kennen, wird aus einer 5.1-Mehrkanal-Anlage oder sogar aus 7.1-Kanälen erzeugt. Früher gab es diese Technik nicht und mit dem vermeintlichen Raumklang war eine 3-Kanal-Anlage gemeint. Im vorderen Bereich der Anlage saßen meist 2 Kanäle, während im hinteren Anlagenbereich 1 Kanal zu finden war. Der Surround-Sound der früheren Generation war gegenüber damaligen Soundstandards eine enorme Steigerung. Für den Heimbereich gab es bis dato noch keinen Surround-Sound, sondern lediglich Stereo-Sound.

Kanalzahl und Frequenzbereich

Eine wichtige Rolle für die Differenziertheit des Sounds spielt nicht nur die Kanalanzahl. Es kommt auch auf die Zuordnung der Tonspuren und den hörbaren Frequenzbereich an. Der damalige Surround-Sound war weniger differenziert, im Vergleich zum heutigen Raumklang. Der Hörer konnte häufig keine klare Klangkulisse erhalten und Töne zuordnen. Der Klang war häufig diffus. Ein Grund für den diffusen Klang damaliger Surround-Systeme waren die Frequenzen. So erreichte der hintere Kanal oft nur Frequenzen von 100 bis 7.000 Hertz. Der Mensch kann Frequenzen von 20 bis 20.000 Hertz gut hören und dieser Bereich wird von heutigen Surround-Systemen besser wiedergegeben.

Surround-Sound aus einer Matrix

Der Surround-Sound wurde als Dolby Stereo in den Kinos eingeführt. Mit Dolby Stereo ist nicht der Stereo-Sound, sondern schon der Raumklang gemeint. Ziel des Raumklanges ist es, den Sound über mehrere Kanäle zur Verfügung zu stellen, sodass sich der Zuhörer mitten im Sound wähnt. Bei Dolby Stereo wurden keine 2-Kanal-Anlagen verwendet. Es wurden 2 Stereo-Tonspuren genutzt. Diese Stereo-Tonspuren wurden auf 2 oder 4 Kanäle extrahiert. Die Extrahierung wurde durch eine sogenanntes Matrizierungsverfahren erreicht. In diesem Verfahren wird das Tonsignal phasenverschoben in die Tonspuren eingespeist. Dadurch erkennt der Decoder in der Anlage das jeweilige Signal und leitet es zum korrekten Lautsprecher weiter. Auch heute wird der Surround-Sound durch eine Matrix erzeugt. Der Decoder ist in der Regel in einem Verstärker integriert.

Surround-Sound heute

Das verwendete Matrizierungsverfahren dient dazu, den Sound so auf die Soundkanäle zu verteilen, dass der Zuhörer mitten im Geschehen ist. Surround-Sound, wie er im Dolby Stereo Verfahren erzeugt wurde, war zunächst für den Kinobereich gedacht. Heutzutage wird Surround-Sound mit intelligtenten Soundsystemen auch im privaten Bereich genutzt. Die Surround-Systeme sind von vielen Herstellern erhältlich und sind mit modernen Eigenschaften ausgestattet. Während früher kabelgebundene Surround-Systeme genutzt werden mussten, kann der interessierte Kunde heute schon kabellose Surround-Systeme kaufen. Die kabellosen Systeme können beispielsweise in ein Heimnetzwerk eingebunden werden. Das ermöglicht es dem Nutzer, das System von überall im Haus oder von unterwegs zu steuern.

Die Rolle der Frau im Wandel der Zeit

Die Rolle der Frau im Wandel der Zeit

Die Rolle der Frau in der Gesellschaft hat sich während der vergangenen Jahrhunderte immer stärker gewandelt. Während ursprünglich eine naturgegeben patriarchalische Gesellschaftsordnung herrschte, hat die Emanzipation der Frau und in Folge dessen auch die Politik viel an dieser Sichtweise und den Geschlechterrollen verändert.

Hausfrau und Mutter

In der naturgegebenen Gesellschaftsordnung hatte der Mann die Aufgabe die Familie zu ernähren und zu beschützen, wodurch er die führende Rolle des starken Geschlechts übernahm. Die Frau übernahm hingegen den Haushalt und die Erziehung der Kinder, sodass ein heißer Topf oder ein magnetischer Messerblock zu den gefährlichsten Dingen in ihrem Alltag gehörten. Diese Rollenverteilung wurde auch von der Religion weiter gefördert und gestärkt, indem der Mann, als von Gott geschaffen den höheren Stellenwert hatte, als die Frau, welche die Erbsünde im Paradies begangen hat. Doch auch aus medizinischer Sicht erschien diese Aufteilung sinnvoll, da Frauen von Natur aus den größeren und gleichzeitig gefährlicheren Beitrag zur Fortpflanzung leisten und die Sterblichkeitsrate von Müttern aufgrund der unzureichenden medizinischen Versorgung ohnehin schon hoch war.

Emanzipierte Karrierefrau

Im Laufe der Zeit hat die Religion den Großteil ihres Einflusses auf den Alltag in unserer Gesellschaft verloren und gleichzeitig wurde die medizinische Versorgung so gut, dass beides zusammen der Frau mehr Freiheiten gab. Die Religion verlor ihre Rolle als allgegenwärtig und den Alltag bestimmend, sodass auch der Mann einen Teil seiner Vormachtstellung verlor. Durch die bessere medizinische Versorgung sank die Kindersterblichkeit und auch die Todesrate der Frauen bei der Geburt fiel stark ab. Die stetig wachsende Bevölkerung machte es nicht mehr so zwingend erforderlich, dass Kinderkriegen eine unanfechtbare Priorität war. Selbst die Kindererziehung wurde vereinfacht, denn die Schaffung der ersten Kindergärten vor rund 180 Jahren sowie die Einführung der allgemeinen Schulpflicht vor 100 Jahren trugen dazu bei, dass die Kinder mehrere Stunden pro Tag nicht zuhause waren. All diese Faktoren gaben Frauen die Freiheit sich Beschäftigungen außerhalb des Haushalts zu suchen und zumindest in gewissem Umfang berufstätig zu werden. Im Laufe der Zeit erkannten Frauen zunehmend, dass sie ein Recht auf die gesellschaftliche Gleichstellung haben und setzten sich zunehmend für die allgemeine Anerkennung dieser Tatsache ein. So ging die klare Rollenverteilung zunehmend verloren und auch das Gesetz glich die gesellschaftliche Stellung der Frau, beispielsweise durch die Erteilung des Wahlrechts und in jüngerer Vergangenheit durch die Durchsetzung einer Frauenquote in Unternehmen, zunehmend an.

Die Rolle der Frau heute

Vom Gesetz her haben Frauen endgültig die gleiche gesellschaftliche Stellung wie Männer. In der Praxis verhält es sich jedoch noch immer deutlich anders. Die Anzahl von Frauen in Führungspositionen und die Gehälter sind weiterhin unausgeglichen und in den Köpfen der Allgemeinheit ist der Prozess des Umdenkens noch lange nicht abgeschlossen. So halten noch immer viele Männer die alte Rollenverteilung der Geschlechter für richtig. Doch auch Frauen bleiben oft in ihrer ursprünglichen Rolle und geben trotz guter Qualifikationen Karrierechancen zugunsten von einer klassischen Familienplanung oft auf.

Artikel über die Geschichte des Hanfs

Hanf ist eine unserer ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen, die weltweit bekannt und genutzt wird. Der lateinische Name lautet Cannabis sativa.

Fast jeder Bestandteil der Pflanze kann verarbeitet werden. Aus den Samen der Pflanze kann Speiseöl hergestellt werden, aus den Fasern der Stengel Seile; ätherische Öle aus destillierten Blättern und Blüten und aus den getrockneten Blättern und Blüten kann Haschisch und Marihuana gewonnen werden.

Die Geschichte des Hanfs

Die Geschichte des Hanfs reicht zurück bis weit 2800 vor Christus. Aus dieser Zeit stammt die erste medizinische Dokumentation aus China.
Dort wurde die Pflanze schon lange angebaut und genutzt.

Auch im Mittelalter wurde Hanf angebaut. Es wurden zum Beispiel Waffen aus den Fasern der Stengel des Hanfs gebaut. Die Sehnen für die Langbögen wurden unter anderem daraus gefertigt.

Im 13. Jahrhundert wurde in Europa Papier aus Hanf hergestellt, da man noch nicht wusste, wie man Papier aus Holz herstellt. Sogar berühmte Menschen wie der erste amerikanische Präsident George Washington bauten Hanf im großen Stil an.
Ebenfalls war Hanf nicht aus der Schifffahrt wegzudenken. Seile und Segeltücher wurden daraus gefertigt, da Hanf sehr viel robuster gegenüber dem Salzwasser war, als andere Materialien wie Baumwolle oder Flachs.

In der Mitte des 20. Jahrhundert wurde der Anbau dieser vielseitigen Kulturpflanze immer weiter durch Kunstfasern zurückgedrängt.
In der DDR gab es kein Cannabis, es sei denn es wurde über die Grenze in Berlin geschmuggelt. Doch dies war eher die Ausnahme. Dahingegen war es aus der BRD nie ganz verschwunden.
Erst seit Anfang 1990 steigt die Anfrage an diesem Naturmaterial wieder an.

In der heutigen Zeit wird die Hanffaser noch für viel mehr Möglichkeiten eingesetzt. So findet sie sogar in Farben, Lacken oder Waschmitteln Verwendung.

Hanf in der Medizin

Man hört vermehrt in der Presse, dass in immer mehr Ländern Cannabis als verschreibungspflichtiges Medikament freigegeben wird. Seine positive Wirkung bei vielen Krankheiten ist unumstritten. Die medizinisch wirksamen Bestandteile im Hanf sind Cannabinoide, wie vor allem Tetrahydrocannabinol (kurz THC genannt) und Cannabidiol (kurz CBD genannt).

Das vielseitige CBD-Öl

Um das CBD-Öl ist derzeit ein wahrer Trend ausgebrochen. Zwar bringen viele Menschen das CBD-Öl mit einer berauschenden Wirkung in Verbindung. Doch dem ist nicht so. Das Öl enthält kein THC und hat somit keine psychoaktive Wirkung. Es ist ohne Rezept frei erhältlich. Trotzdem werden ihm viele gesunde Wirkungen nachgesagt. Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig.
Es kann zum Beispiel bei Schlaflosigkeit eingesetzt werden. Es soll bei der Rauchentwöhnung und auch bei Akne helfen. Es ist gut gegen Stress und Nervosität, kann Diabetes vorbeugen und Beschwerden bei Krankheiten wie Multiple Sklerose, Morbus Cron oder Fibromalgie lindern. Weitere Anwendungsgebiete sind unter anderem Asthma, Allergien, Demenz, Arthrose, Epilepsie oder Rheuma.
Die Dosierung von CBD-Öl hängt von unterschiedlichen Faktoren ab – zum Einen der Art der Beschwerden und zum anderen der Stärke der Beschwerden. So gibt es Öle mit verschiedenen Konzentrationen; angefangen bei 5% bis zu der höchsten Konzentration von 48%. Solche stark konzentrierten Öle sollten aber nie in Eigenregie genommen werden, sondern mit einem Arzt abgesprochen werden.

 

Kult Schuhe – Was der Mauerfall mit der Sneaker-Kultur zu tun hat

Fast vier Jahrzehnte lang trennte eine Mauer Ost- und West-Berlin bis vor 27 Jahren, als alles zusammenbrach. Durch puren Willen und Entschlossenheit hackten Menschen, die Hämmer und Spitzhacken schwangen, an dem mit Graffiti bedeckten Beton ab. Die Berliner Mauer war viel mehr als eine physische Barriere, die errichtet wurde, um zwei politische Ideologien zu trennen – die Demokratie im Westen und den Kommunismus im Osten – sie schuf auch eine Kultur des Habens und Habens bis hinunter zu den Turnschuhen, die die Menschen auf den Füßen hatten.

Sommerliche Schuhe in der Natur

Oftmals, wenn es innerhalb einer Gemeinschaft weniger finanzielle Möglichkeiten gibt, führt dies dazu, dass Menschen ein Bild hervorbringen, das das Gegenteil von ihrem sozioökonomischen Status ist. Einfach ausgedrückt, sie tragen teure Kleidung. In Ost-Berlin und Ost-Deutschland insgesamt bedeutete dies, dass sich die Menschen zu den hochwertigen Adidas-Sneakers, Coogi und Iceberg hingezogen fühlten. In den späten 80er und frühen 90er Jahren waren die bevorzugten Schuhmodelle die ZX8000 und EQT Linie. Letzteres wurde von Peter Moore, dem Mann hinter dem Air Jordan 1, entworfen und als “das Beste von Adidas” bezeichnet.

“Die EQT-Serie war in Ostberlin und ganz Ostdeutschland beliebt, vor allem bei Fußballfans”, sagt Marc Leuschner, Mitinhaber der Berliner Sneaker-Boutique Overkill. “Es war wichtiger, Markenschuhe zu tragen, als gesunde Schuhe, wie sie heute zum Beispiel bei https://schuhediegesundmachen.de/ zu haben sind. Als man zu den Großen in unserer Szene aufblickte, war klar, dass man die besten und teuersten Sachen auf dem Markt tragen musste, um sich von allen anderen zu unterscheiden.”

Menschen aus West-Berlin in der Sneaker-Szene bemerkten einen signifikanten Unterschied zwischen ihrer Seite der Stadt und derjenigen im Osten. “Wir hatten Zugang zu allem, was wir wollten”, sagt Hikmet Sugoer, der zuvor die Berliner Sneaker-Boutique Solebox gegründet hatte. “Die Ostberliner hatten keinen Zugang zu irgendetwas.”

Die Westberliner sahen dies als Gelegenheit, von der Besessenheit des Ostens von teuren Turnschuhen zu profitieren. Sugoer erinnert sich, dass er ein Paar Adidas Micro Pacer für 1.000 Deutsche Mark verkauft hat, was damals etwa 500 US-Dollar entsprach.

Aber der EQT in den 90er Jahren war das, was am meisten regierte, und die Ostberliner versuchten ihr Bestes, um diese Sneakers zu bekommen. “Du hast weniger Reichtum besessen, wenn du in Ostdeutschland geboren wurdest”, sagt Leuschner. “Aber um in der Mode mit dem Westen zu konkurrieren, kauften und trugen Sie die teure Kleidung. Bei den Adidas-Sneakers bezog sie sich auf die Modelle EQT und ZX.”

Diese Adidas-Sneakers wurden so vermarktet, dass sie ein Umfeld schufen, in dem Menschen, die sich die Sneakers nicht leisten konnten, sie kaufen wollten. “Adidas EQT war der ultimative Sportschuh, als er entwickelt wurde. Er war nicht nur der funktionellste, sondern auch der teuerste. Hinzu kommt, dass die Equipment-Serie ein Produkt einer deutschen Marke war”, sagt Till Jagla, der bei Adidas als Global Category Director arbeitet. “Damals zeigten Sportfachgeschäfte Schuhe nach Preis, so dass die Adidas EQT Sneakers immer am höchsten an der Wand waren, buchstäblich unerreichbar. EQT-Produkte haben sich in der deutschen Straßenkultur durchgesetzt und haben diesen Ruf immer noch.”

Da der EQT mit der rauheren Seite der Stadt verbunden war, wurde er an die Fußball-Hooligans gebunden. Adidas war im Laufe der Jahre mit dieser Subkultur verbunden, zuerst in England Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre mit den Sneakers der City-Serie der Marke. “Für mich war der ganze Sneaker-Kult immer mit dem verbunden, was mit den Leuten im Fußballstadion los war”, sagt Leuschner. “In Ostberlin war es das Überleben der Stärksten und diese Menschen wurden mit dem Fußballverein BFC Dynamo in Verbindung gebracht. Es war eine gut gekleidete Familie mit einer leichten Tendenz zum Wahnsinn. Es war nicht so schwer, diese Turnschuhe zu finden, aber es war schwer, sie zu finanzieren. Es gab Leute, die Geschäfte ausraubten, um sich mit diesen Statussymbolen hervorzuheben, da nur wenige von uns über die finanziellen Mittel verfügten.”

Sugoer sagt durch seine Zusammenarbeit mit Adidas, dass die Marke wusste, dass die EQT-Linie einen harten Ruf erlangte, und es war nicht etwas, das ihnen gefiel. “Adidas wollte nicht, dass deutsche Hooligans ihre Produkte tragen”, sagt er. “Ich sagte ihnen: “Es ist okay, das ist der Kunde, der das Geld für die Schuhe bezahlt. Die Leute kamen den ganzen Weg aus Polen, um die EQTs zu kaufen, die ich 2010 gemacht habe, aber 90 Prozent der Leute, die im Winter für die Schuhe ausgekleidet waren, waren Ostdeutsche.”

 

 

Designstücke aus der DDR sind oftmals echte Schätze

Die Welt scheint diese Schätze aus der sozialistischen DDR vergessen zu haben: Schätzungsweise 80.000 Designobjekte und Gebrauchsgegenstände, die in Lagerhallen in einem Industriegebiet in Spandau am Stadtrand von Berlin versteckt sind, dienen als unwahrscheinliches Zuhause für ein Archiv von einzigartigen ostdeutschen Designs und Objekten.

 

Wie alles begann

Es war das ostdeutsche Büro für Industriedesign, das 1953 mit dem Bau dieser Kollektion begann, um eine Musterkollektion von Industriedesigns und -produkten zu schaffen. Fast vierzig Jahre vor der Wiedervereinigung gelang es der Regierungsbehörde, eine beeindruckende Sammlung von Gegenständen aus ganz Ostdeutschland sowie einige westliche Entwürfe anzusammeln. Viele Objekte der Kollektion tragen das Gutes Design DDR-Zeichen, das 1978 eingeführt wurde.

 

Viel zu entdecken

Von Industrieanlagen wie Berechnungs- und Rechengeräten, Sitzsäcken – in der DDR war es ja zumeist ein Luftsitzsack – Werkzeugen und Maschinen bis hin zu klassischen ostdeutschen Autos, Möbeln, Spielzeugen und Haushaltsgeräten und anderen Alltagsgegenständen ist das Archiv eine Fundgrube für alles, was in den USA entworfen oder hergestellt wurde DDR – natürlich mit dem berühmten Trabant-Wagen sowie dem Entwurf von Clauss Dietel für die Wartburg 353.

Für Liebhaber des sozialistischen Plakatdesigns enthält das Archiv auch rund 7.500 Poster zu verschiedenen Themen, von kulturellen Ereignissen über Alltag, Wirtschaft, politische Propaganda und Werbung. Viele davon sind Einzelstücke, die auf der ganzen Welt nicht zu sehen sind.

 

Wie kommen diese Exponate nicht in ein Museum?

Im Zuge der Wiedervereinigung und der Schließung des Büros für Industriedesign wurde die Sammlung von einem lokalen Museum zum nächsten verschoben. Keiner von ihnen hatte den Raum und die finanziellen Mittel, um mit diesem riesigen Inventar fertig zu werden, das 2005 an seinen jetzigen Eigentümer, das „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“, übergeben wurde. Die Stiftung widmet sich der Erhaltung und Präsentation der deutschen Geschichte von 1945 bis heute.

Ausgewählte Objekte aus der Sammlung sind in Wechselausstellungen im Museum in der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg unweit des Strausberger Platzes zu sehen. Diese bieten zwar nur einen Einblick in den Reichtum an faszinierendem Material in Spandau, sind aber eine großartige Möglichkeit, viele interessante Details über den Alltag im sozialistischen Ostdeutschland zu erfahren. Der Eintritt ist frei.

Ost und Westdeutschland wachsen zusammen

Als sich Ost- und Westdeutschland vor 25 Jahren an diesem Wochenende wieder vereinigten, war das Land von Euphorie und einem Gefühl des erhöhten Optimismus besoffen. Während der amtierende Bundeskanzler Helmut Kohl “blühende Landschaften” versprach, formulierte sein Vorgänger Willy Brandt den mittlerweile legendären Satz: “Was zusammen gehört, wird zusammenwachsen”. Aber wie einig ist Deutschland eine Generation?

Das Berliner Institut für Bevölkerung und Entwicklung kam in einer kürzlich durchgeführten Studie zu dem Schluss, dass die Hälfte aller Deutschen glaubt, dass es mehr Unterschiede zwischen „Ossis“ (Östliche) und „Wessis“ (Western) gibt als Gemeinsamkeiten.

Der Bericht mit dem Titel Wie die Wiedervereinigung abläuft – wie weit ein einmal gespaltenes Deutschland wieder zusammengewachsen ist, hat festgestellt, dass das Leben im Osten und Westen in vielerlei Hinsicht kaum zu unterscheiden ist, aber es gibt immer noch große Unterschiede.

Die Tatsache, dass es möglich war, die beiden Systeme zusammenzubringen, “ist ein Wunder, für das es schwierig ist, ein historisches Äquivalent zu finden”, sagte der Direktor des Instituts, Reiner Klingholz.

„Es gibt kein Beispiel für die Verschmelzung zweier Staaten mit so unterschiedlichen politischen Systemen, die so reibungslos funktioniert haben. Diese Wiedervereinigung war und ist jedoch weitaus schwieriger zu erreichen, als während der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung gedacht wurde.

“Selbst wenn die beiden Teile nur 41 Jahre lang getrennt waren – das sind weniger als zwei Generationen -, wurden die Bürger in Ost und West so sozialisiert, dass im Rückblick die Idee einer schnellen Integration utopisch war.”

Klingholz schätzt, dass es mindestens eine weitere Generation dauern wird, bis die beiden Teile wirklich zusammengewachsen sind. Ein wesentlicher Beweis dafür ist, dass “viele Wessis noch nie im Osten waren”, während die meisten Ossis im Westen waren.

 

So vergleichen sie die wichtigsten Indikatoren:

 

Reichtum

Die Staaten im ehemaligen Westen sind nach wie vor beträchtlich reicher als im ehemaligen Osten, wo gewöhnliche Haushalte weit weniger als die Hälfte des von ihnen im Westen angesammelten Vermögens besitzen.

Von den 500 reichsten Deutschen sind nur 21 im Osten und 14 in Berlin. Von den 20 wohlhabendsten Städten liegt nur eine – Jena – im Osten.

Es gibt viele Gründe für die Unterschiede, unter anderem die Tatsache, dass die Löhne im Osten weiterhin niedriger sind: Mit 2.800 € pro Monat verdienen die Menschen etwa zwei Drittel des Durchschnittslohns im Westen – und diese Eigenschaft im Westen Osten ist im Westen nur halb so viel wert.

Ein weiterer Faktor ist, dass, obwohl Kohl erklärte, dass Löhne und Renten 1990 eins zu eins in Westmark umgerechnet werden sollten, Einsparungen jedoch nur mit zwei Ostmark in eine Westmark umgerechnet wurden. Da in Ostdeutschland der Besitz von Grundbesitz im Allgemeinen tabu war, müssen Familien weniger an ihre Kinder weitergeben.

Das Nettovermögen eines durchschnittlichen Westlers liegt bei etwa 153.200 € pro Person. In östlichen Haushalten ist es nicht einmal die Hälfte. In der Tat gehören Ostdeutsche mit einem Nettovermögen von mindestens 110.000 Euro zu den reichsten 10% der Erwachsenen; Im Westen sind 240.000 € das Minimum.

Da Autos das auffälligste Anzeichen für den Wohlstand eines Deutschen sind, ist es erwähnenswert, dass ein Westdeutscher doppelt so häufig BMW fährt, ein Ostdeutscher doppelt so häufig einen Skoda.

 

Armut und Gesundheit

Das Risiko, dass ein DDR in Armut gerät, ist etwa 25% höher als das eines DDR. Allerdings ist die Lebenserwartung im Osten seit der Wiedervereinigung beträchtlich angestiegen, und die Frauen sind jetzt mit ihren westlichen Pendants gleichgestellt. Für Männer ist es im ehemaligen Osten etwas niedriger.

In Bezug auf die Gesundheit sind die Bedenken ähnlich, wobei die Fettleibigkeit im Osten von 12% bis 16% im Jahr 1999 auf durchschnittlich 18% im Jahr 2013 und im Westen von weniger als 10% bis 12% im Jahr 1999 gestiegen ist 2013 zwischen 14% und 18%.

 

Produktivität

Die Produktivität im ehemaligen Osten betrug im Jahr 1991 70% und im Jahr 1991 nur noch 73% im Westen. Dies ist zum Teil auf die Anzahl der Fabriken zurückzuführen, die westdeutsche Industrielle kauften und absichtlich in den Boden schossen, um die Konkurrenz zu verschlingen sowie die Ineffizienz vieler Unternehmen im Osten.

Keines der 30 größten börsennotierten Unternehmen hat seinen Sitz im Osten. Experten sagen, dass der Großteil der großen Industrie- und Produktionsstandorte im Westen liegt und dass die im Osten weitaus geringer sind – mit den meisten Arbeitgebern in der Landwirtschaft oder im Dienstleistungssektor wie der Fleischverarbeitung und dem Call Center – wird sich dies langfristig auswirken die Wirtschaft im Osten zunehmend zu bremsen und dafür zu sorgen, dass die Lohnunterschiede bestehen bleiben und sich wahrscheinlich verschlechtern.

 

Frau

In Ostdeutschland arbeiten mehr Frauen (75%) als im Westen (70%), ein Erbe eines sozialistischen Systems, in dem Frauen zur Arbeit ermutigt wurden und das Vollbeschäftigung hatte. In Wirklichkeit bedeutete dies, dass Frauen unter Druck gesetzt wurden, einen Haushalt zu führen und Vollzeit zu arbeiten, eine Tatsache, die selten anerkannt wurde.

Daher sind die Kinderbetreuungseinrichtungen im Osten denjenigen im Westen weit überlegen, wo jedes vierte Kind unter drei Jahren in einem Kindergarten ist; Im Osten ist es mehr als die Hälfte.

Laut Umfragen im Jahr 1994 gaben fast 70% der westdeutschen Frauen an, dass Kinder im Schulalter unter der Arbeit ihrer Mütter leiden mussten. Ihre Haltung entspricht jetzt eher der ostdeutscher Frau (für die das Arbeiten und die Erziehung von Kindern seit langem die Norm ist), wobei nur 30% der Wessi-Frauen diese Meinung vertreten.

Ostdeutsche Mütter kehren nach der Geburt viel früher zur Arbeit zurück als ihre westdeutschen Kollegen und neigen eher dazu, Vollzeit zu arbeiten. Sogar Teilzeitbeschäftigte Mütter im Osten arbeiten durchschnittlich sechs Stunden länger als im Westen.

Deutsche Wiedervereinigung 1990

Wiedervereinigung Deutschlands 3. Oktober 1990

Die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 ist einer der wichtigsten historischen Meilensteine ​​der europäischen Geschichte nach 1945. Es ist jedoch nicht möglich, die Umstände vor diesem historischen Ereignis nur auf den Zeitraum zwischen November 1989 und Oktober 1990 zu beschränken, heißt es bis heute zwischen dem Fall der Berliner Mauer und der deutschen Wiedervereinigung. Die gesamte zweite Hälfte des Jahres 1980 “war ein wichtiger politischer Prolog für diesen Prozess.

Politische Situation in Europa vor der Wiedervereinigung

Die Beziehungen zwischen beiden Teilen Deutschlands waren während des gesamten Kalten Krieges sehr angespannt. Seit der Hälfte des Jahres 1980 zeichneten sich jedoch gewisse Veränderungen in der Kommunikation zwischen westdeutschen und ostdeutschen Politikern ab. Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Erich Honecker, akzeptierte als erster politischer Vertreter Osteuropas 1984 die Einladung, die Bundesrepublik Deutschland (BRD) zu besuchen. Das Treffen fand schließlich nicht statt von ballistischen Raketen mit mittlerer Reichweite in der BRD. Er traf Helmut Kohl erst 1987 während seines Besuchs in der BRD. Beide Führer einigten sich auf eine “konstruktive Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Ansichten in entscheidenden Fragen”.

Ausschlaggebend für die Wiedervereinigung Deutschlands war jedoch die Gründung einer neuen Einrichtung in der Sowjetunion nach der Ernennung von Michail Gorbatschow in das Amt des Generalsekretärs des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hielt Gorbačov es für notwendig, nicht nur die internen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen, sondern auch die Außenpolitik der Sowjetunion radikal zu ändern, einschließlich der Haltung gegenüber den osteuropäischen Ländern.

Am 25. Oktober 1989 lehnte Gorbatschow während seines Besuchs in Finnland offiziell die Lehre Breschnews ab und gab zu, dass die osteuropäischen Länder das Recht hätten, ihre eigene Politik zu treffen. Die neue Herangehensweise an die bestehenden osteuropäischen Satelliten wurde unter dem Begriff Sinatra Doctrine allgemein, was eine Reminiszenz an den Text des Sinatra-Songs “I do it my way” war. Gorbatschows Einstellung zur deutschen Wiedervereinigung war jedoch sowohl vor 1989 als auch nach dem Fall der Berliner Mauer radikal negativ.

Das erste Treffen von Michail Gorbatschow und dem Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Helmut Kohl, fand am 24. Oktober 1988 statt. Damals glaubte Kohl nicht, dass er jemals mit Michail Gorbatschow über die deutsche Wiedervereinigung verhandeln würde. Auf die Frage nach einer möglichen Wiedervereinigung Deutschlands durch Gorbatschow antwortete Kohl: “Ich bin kein Autor futuristischer Romane wie Wells. Worüber Sie mich fragen, ist eher etwas vom Empire of Fantasy.”

Ereignisse nach dem Fall der Berliner Mauer

Die entscheidende Rolle im Prozess der deutschen Wiedervereinigung spielte der westdeutsche Bundeskanzler Helmut Kohl, der nach dem Fall der Berliner Mauer eindeutig seine Absicht erklärte, beide Teile des gespaltenen deutschen Staates wieder zu vereinigen. Am 28. Oktober hielt er im Bundestag eine wichtige Rede, in der er die Notwendigkeit einer schnellen Wiedervereinigung beider deutscher Republiken betonte. Am 28. November 1989 legte er einen sogenannten Zehn-Punkte-Plan für die deutsche Wiedervereinigung vor.

Der wichtigste Punkt war der fünfte Punkt des Plans, in dem Helmut Kohl die Möglichkeit erwähnte, “konföderierte Strukturen zwischen den beiden Bundesländern in Deutschland zu entwickeln, um eine föderale Ordnung in Deutschland zu schaffen”.

Die Verhandlungen mit den ostdeutschen politischen Vertretern wurden jedoch dadurch erschwert, dass die westdeutsche Seite lange nicht wusste, wen sie als legitimen Partner am Verhandlungstisch betrachten sollte. Offiziell war es Egon Krenz, der Generalsekretär der SED, der der höchste Vertreter der DDR war. Er hatte sein Amt jedoch nur vom 24. Oktober 1989 bis 6. Dezember 1989 inne und konnte daher die Kontinuität des Verhandlungsprozesses nicht gewährleisten .

Es war offensichtlich, dass dieses Problem nur durch Parlamentswahlen in der DDR gelöst werden konnte. Sie wurden am 18. März 1990 abgehalten, und die Allianz für Deutschland, die mehr als 47% der Stimmen erhielt, wurde zu einem klaren Wahlsieger. Auch Kohls CDU nahm als Teil dieses Bündnisses an den Wahlen teil und gewann mehr als 40% der Stimmen. “Nicht einmal ich hatte mit einem solchen Ergebnis gerechnet”, sagte Helmut Kohl.

Die darauf folgenden Verhandlungen über das neue Kabinett verliefen reibungslos und am 12. April 1990 wurde ein neues Kabinett ernannt. Es wurde von Lothar de Maizir (CDU) geleitet, der mit Helmut Kohl über die zukünftigen Vereinbarungen verhandelte.

Fall der Berliner Mauer 1989

Die Berliner Mauer war eine Barriere, die von 1961 bis 1989 von der Deutschen Demokratischen Republik (DDR, DDR) errichtet wurde. Der Fall der Berliner Mauer (1989) ist ein bedeutendes Ereignis in der europäischen Geschichte. Die von Sowjetführer Michail Gorbatschow eingeleitete Politik der Umstrukturierung und Offenheit ebnete den Weg für die Zerstörung der symbolischen physischen Barriere. Innerhalb von zwei Jahren löste sich auch die mächtige UdSSR auf. Da der 9. November 2014 das 25-jährige Jubiläum des Mauerfalls (1989) ist, analysieren wir einige Fragen, die sich auf dieses Thema beziehen, und verbinden die aktuellen Zusammenhänge.

Berliner Mauer: Symbol der Trennung zwischen Ost und West

Die Berliner Mauer repräsentierte nicht nur die Trennung zwischen Westdeutschland und Ostdeutschland, sondern auch die Trennung zwischen Ost und West insgesamt.

Westen = Demokratische kapitalistische Länder.
Osten = kommunistisches Regime.
Das war auch die Zeit des Kalten Krieges.

 

Warum die Berliner Mauer?

Die Berliner Mauer wurde von den DDR-Behörden offiziell als “antifaschistischer Schutzwall” bezeichnet. Dies deutet darauf hin, dass insbesondere die NATO-Länder und Westdeutschland “Faschisten” sind ”Während er die Beschränkung der Mauer auf Bewegungsfreiheit verurteilt.

Ereignisse, die zum Fall von Berlin führten

Berliner Mauer

Die Veränderungen begannen Mitte der 80er Jahre, als der sowjetische Führer Michail Gorbatschow seine Politik der Glasnost (Offenheit) und der Perestroika (Umstrukturierung) begann. Dadurch wurde die Gefahr einer sowjetischen Intervention in anderen sozialistischen Ländern beseitigt.

Das polnische kommunistische Regime brach als erstes zusammen, als es mit der Solidaritätsbewegung ein Abkommen unterzeichnete und den Weg für freie Wahlen ebnete. Im Juni 1989 hatte das polnische Volk seinen ersten nichtkommunistischen Regierungschef gewählt.

Als nächstes kam Ungarn, wo Soldaten Stacheldraht und Fechte entlang der Grenze zu Österreich demontierten. Hunderte Ostdeutsche reisten im Urlaub nach Ungarn und zogen nach Österreich.

Im August bildeten zwei Millionen Menschen in den baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen eine Menschenkette gegen die Sowjetmacht.

Während seines Besuchs in Ostberlin riet Gorbatschow im Oktober dem Führer der DDR, die Reformen nicht zu verzögern. Nach Tagen der Massenproteste erklärte die ostdeutsche Regierung am 9. November, dass die Bürger frei in den Westen ziehen könnten.

Dies führte dazu, dass Tausende von Ostdeutschen in den Westen zogen und buchstäblich von der Mauer gerissen wurden.

Folgen des Falls von Berlin

Der Sturz Berlins führte zu weiteren Veränderungen in anderen sozialistischen Ländern, zur Vereinigung Deutschlands und schließlich zum Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1991.

Markierte das Ende der von der Sowjetunion unterstützten autoritären Regime in Osteuropa.

Unmittelbar nach diesen Veränderungen begannen rund 30 Länder der ehemaligen Sowjetunion und Mittelosteuropas ihren politischen und wirtschaftlichen Übergang zu Demokratie und Marktwirtschaft.

Das liberale, kapitalistische und demokratische System entwickelte sich weltweit zur wichtigsten Doktrin.

Einige dieser Länder sind Mitglieder westlicher Institutionen und Organisationen wie der Europäischen Union (EU), der Organisation des Nordatlantikvertrags (NATO) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

In den meisten dieser Länder genießen die Bürger einen höheren Lebensstandard und umfassendere politische und persönliche Rechte.

Die Mehrheit der Bürger der ehemaligen sozialistischen Länder will nicht auf das frühere wirtschaftliche und politische System zurückgreifen.

War alles glatt und gut unter der Marktwirtschaft?

Während es in vielen Ländern eine bessere Regierungsführung und Lebensstandard war, war der Prozess für einige andere Länder wie die ehemalige Sowjetunion und Jugoslawien viel schwieriger, da diese Veränderungen auch dazu führten, dass alte Nationen in viele neue unabhängige Länder zerlegt wurden.

Der Bürgerkrieg in Ex-Jugoslawien und Tadschikistan in den 1990er Jahren und die derzeitige Krise in der Ukraine zeigen, dass der durch friedliche Revolutionen 1989 eingeleitete Veränderungsprozess nicht wirklich friedlich war.

Darüber hinaus stand in vielen dieser Länder eine große Anzahl von schutzbedürftigen Menschen vor gravierenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten, da die staatlichen Beihilfen und Subventionen kontinuierlich abnahmen.

Es gibt immer noch erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westeuropa, selbst zwischen Ost- und Westdeutschland.